Kalibrierung von Dehnungsmessstreifen-Installationen zur Bestimmung von Radlasten bei Schienenfahrzeugen
Unter Kalibrierung versteht man den Prozess, bei dem die Messwerte des zu kalibrierenden Aufnehmers mit denen eines Referenzaufnehmers verglichen werden; letzterer wurde zuvor durch Vergleich mit dem nationalen Kraftnormal kalibriert, wodurch die Rückführbarkeit der Messeinheit sichergestellt ist.
Das für diesen Aufnehmertyp geeignete Kalibrierverfahren basiert auf einem direkten Vergleich. In der Praxis wird dies erreicht, indem sowohl auf den zu kalibrierenden Aufnehmer als auch auf den Referenzaufnehmer gleichzeitig dieselbe Kraft ausgeübt und anschließend die Messwerte beider Aufnehmer verglichen werden.
Da das Funktionsprinzip von Kraftaufnehmern mit Dehnungsmessstreifen auf der Umwandlung einer analogen Größe in ein digitales Signal beruht, das wiederum von einem Computersystem erfasst wird, beschränkt sich die Kalibrierung in der Praxis auf die Herstellung logischer Zuordnungen zwischen den Werten des digitalen Signals des zu kalibrierenden Aufnehmers und denen des Referenzaufnehmers – und zwar sowohl beim Kraftwert „Null“ als auch beim Nennwert der Kalibrierkraft. Auf der Grundlage dieser Zuordnungen lassen sich ein oder mehrere Kalibrierkoeffizienten berechnen oder die Interpolationsgleichung des zu kalibrierenden Aufnehmers mittels Polynomregression dritten Grades bestimmen; diese Gleichung wird gespeichert und dient anschließend dazu, alle mit dem jeweiligen Aufnehmer gemessenen Werte zu berechnen.

Kalibrierung von Kraftmessgeräten
Wir verfügen über die Kapazitäten und Kompetenzen, Kalibrierungen für sämtliche Kraftmessmittel im Bereich von 0,5 kN bis 1000 kN durchzuführen – unabhängig davon, ob es sich um digitale oder einfache mechanische Kraftmesser handelt, wie zum Beispiel:
- Stoßdämpfer-Prüfstände
- Federprüfstände
- Pufferprüfstände
